Herausforderung
Mit dem Satz «New in Town – ALI KEBAP» warb im Sommer/Herbst 2009 ein Döner-Verkäufer für seine Fastfood-Kette. Bei der Plakataktion mit dem rundlichen Herrn Ali handelte es sich vermutlich um eine Eigenwerbeaktion der Plakatgesellschaft APG. Für das Restaurant Köchlistube, unsere damalige Betriebskantine, sprangen wir als Trittbrettfahrer auf. Unser Ziel: Etwas von Alis Bekanntheit auf unseren kleinsten Kunden abstrahlen zu lassen.
Lösung
Intelligent
Nachdem wir die rätselhaften Plakate mit dem Kebap-Ali aufgrund ihrer Gestaltung, ihres Meccanos und des massiven Aushangs als APG-Kampagne identifiziert hatten, kam uns die Idee, die enorme Bekanntheit, welche sie bereits in den ersten Wochen erlangt hatte, für einen unserer Kunden zu nutzen – indem wir die Teaser-Aktion ganz einfach vorzeitig auflösten.
Emotional
Als clevere Trittbrettfahrer versahen wir die «Ali»-Plakate in den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 kurzerhand mit grossformatigen Aufklebern und lösten damit die grosse Kampagne scheinbar auf. «Bei uns essen sie besser: Restaurant Köchlistube, Köchlistr. 6, Kreis 4» war auf unseren Klebern zu lesen. Dazu: Ein paar Infos an die richtigen Journalisten.
Powerful APG-Geschäftsführer Schultheiss zu unserer Aktion: «Das ist virales Marketing. Und es zeigt, dass unsere Kampagne zu reden gibt.» Aber natürlich werde man die betroffenen Plakatstellen neu bekleben müssen, schliesslich handle es sich dabei um eine illegale Aktion. Begeistert waren auch der Köchlistube-Wirt Urs Jucker und last but not least wir selber – das beachtliche Echo auf unsere Aktion war innerhalb wie ausserhalb der Branche äusserst positiv.